Freitag, 15. Mai 2009

Close Ups






Mittwoch, 13. Mai 2009

Edinburgh

Nächste Woche Montag, Dienstag und Mittwoch werde ich endlich mal einen ersten kleinen Schnupperkurs in Sachen Schottland machen dürfen. Ich bin gespannt auf das, was mich in Edinburgh erwartet. Man könnte es als Zeichen deuten, das gestern Kassel, wo ich zu einer kurzen Tagung war Diageo ebenfalls eine Veranstaltung hatte. Am Kaffeeautomaten stehend erblickte ich aus den Augenwinkel einen Schottenrock, hob meinen Blick und sah ein Short mit der Aufschrift "Talisker - The Worlds Best Single Malt". Das sich ein Gespräch entwickelte, war für mich als Single-Malt-Afficionado nicht verwunderlich. Ich musste mich allerdings als Islay-Mann outen,was der Talisker-Mann aber nicht weiter schlimm fand.

Ich freu mich auf jeden Fall auf die Tage und werd dann einige Fotos posten.

Freitag, 8. Mai 2009

FARAWAY Pool - The Perfect Spa

Kos stellt ein Concept-Spa vor und integriert dabei unterschiedliche Elemente der Kollektion Faraway: Das Bad ist kein Ort der Rituale mehr, sondern ein Raum für vielsinniges Wohlbefinden.









Essens Kreative startet

Gestern Abend war es soweit. Die neue Kreativplattform der Essener Wirtschaftsförderung wurde in der planbar4 vorgestellt und ging an den Start. Unter essenskreative.de haben sich zum Start schon ca. 80 Unternehmer der Kreativwirtschaft registriert. Es sollen natürlich mehr werden. Ich bin optimistisch, dass das sicher bald der Fall sein wird. Das buero hagenkord ist selbstverständlich auch schon dabei.


Donnerstag, 7. Mai 2009

FARAWAY by Kos



Faraway ist die erste Kollektion, die Zucchetti.Kos als Gruppe zusammen herstellen. Eine vollständige und komplexe Weltanschauung der Badewelt, vom  Privatkunden über Hoteleinrichtungen zum Spa. Eine andere Anschauung: Das Bad als Ort der Sinneserlebnisse, eine reale oder virtuelle Reise auf der Entdeckung des eigenen Ichs. Eckige Formen und abgerundete Kanten treffen sich in einer sinnlichen Mischung, die Ertastbarkeit und Design ausdrückt. Nicht zufällig wurde diese so breit gefächerte und bedeutende Kollektion Ludovica+Roberto Palomba anvertraut, d. h. den Designern, die die Ikonografi des zeitgenössischen Badambiente besonders mit ihren für Zucchetti und Kos entworfenen Kreationen höchstens erneuert haben. Noch einmal zusammen, um eine erfolgreiche, von der internationalen Kritik mehrfach ausgezeichnete und bejubelte Union zu bestätigen.




Faraway ist die Metapher einer Reise mit realen oder virtuellen Erlebnissen: Sie geht über das übliche Bad hinaus. Es ist die Kollektion mit der größten Vollständigkeit und Komplexität für das Ambiente Bad, die bis heute geschaffen wurde 10 Verschiedene Materialiensorten, 50 Stück Armaturen, 2 Stück Wannen, 3 Stück Waschbecken, ein Concept Spa, mehr als 30 Stück Zubehör und Ergänzungselemente. Von Hotels bis zum Privatkunden. 4 Jahre Forschung, Studien, Prototypenherstellung. Wichtig ist, dass jedes Mal die Spielregeln geändert werden. Dieses Mal erkunden wir ‚“die Schönheit“ als global reisende Nomaden auf der Suche nach Abenteuern, Protagonisten unserer Sinne. Jedes Stück der Kollektion entstand gemäß dieser Auffassung: reich an Funktionen, komplex in Gebrauch und Form, Multitasking. Jede Regel ist mit ihrer Ausnahme vertreten.

Eine Reise ohne Ziel.


Donnerstag, 30. April 2009

Die Badloge

Es war ja lange ruhig hier......das ändert sich jetzt.

Erst einmal möchte ich auf ein Netzwerk hinweisen, welches ich momentan mit meinen Kollegen, die im Großraum Berlin und im Großraum Stuttgart ansässig sind aus der Taufe gehoben habe. Es handelt sich um "Die Badloge", die sich zum Ziel gesetzt hat, ein kleines aber feines Netzwerk im hochwertigen Einrichtungsbereich (Schwerpunkt Bad) zu etablieren. Wir greifen auf ein beachtliches Portfolio an Herstellern zurück, mit den wir teils sehr eng, teils locker zusammen arbeiten. Dazu gesellen sich hoch- bis höchstwertige Badausstatter aus dem gesamten Bundesgebiet sowie Architekten und Innenarchitekten, Planer und Projektentwickler. Diesen Partnern möchten wir innerhalb der Badloge den Austausch ermöglichen, der bis dato nur rudimentär stattfindet.

Wir wollen Informationen bieten, eine Wissensdatenbank auf wiki-Basis ist ein weiterer Punkt, den wir auf dem Schirm haben. Neben der Webseite (zugegeben finden sich bisher dort nur Verweise auf die Gründungsmitglieder wächst die entsprechende Gruppe bei xing langsam aber stetig.

Mehr Infos dazu bald - so hoffe ich.


Samstag, 18. Oktober 2008

Impulse, Impulse, Impulse

Die vergangenen zwei Tage waren geprägt durch Zuhören und Nachdenken. In einer momentan für mich schwierigen Situation habe ich in den vergangenen 48 Stunden Impulse erhalten, die mir für die nahe Zukunft einiges an Optionen bieten.

Los ging es am Donnerstag mit der Konferenz "creative industries - made by design". Da kann man sich natürlich erst einmal fragen, was den ein Handelsvertreter auf einer derartigen Konferenz zu suchen hat. Nun, das ist ganz einfach. Zum einen reicht es, wenn man die Überschrift dieses Artikels noch einmal liest - zum anderen bringen mich die dort diskutierten Themen wieder verstärkt dazu, meinen Blick über den viel beschworenen Tellerrand zu heben - eine Eigenschaft, die ich bei vielen Angehörigen meiner "Zunft" noch vermisse.

Familiär bedingt habe ich in der Vergangenheit schon einiges über Fertigungsprozesse in der Automobilindustrie erfahren dürfen, am Donnerstag ging es aber eher um die Designstrategie hinter der Marke Mercedes. Gorden Wagner gab dazu eine Reihe sehr interessanter Einblicke - auch wenn ich Teilen der Designphilosophie der Marke Mercedes nicht unbedingt folge.

Andreas Enslin leitet seit diesem Jahr das Design-Center der Firma Miele. Erstaunlich an seinem Vortrag war, das er nicht ein einziges Mal den Namen seines Arbeitgebers erwähnte.

Udo Ermert von Vaillant erzeugte bei seinem Vortrag teilweise Bilder von Sequenzen aus den Star-Wars-Filmen in meinem Kopf. Erinnern wir uns: Luke Skywalker steht vor dem Millenium Flacon von Han Solo und äußert sich abfällig über dessen Aussehen. Obi-Wan Kenobi erwie´dert, dass man sich nicht vom Äußeren täuschen lassen soll. Was hat das mit Vaillant zu tun? Herr Ermert erläuterte, dass es nicht nur wichtig sei, die äußere Form zu "designen", sondern auch entsprechendes Augenmerk auf das Innere zu werfen. Ein ansprechendes - im Falle von Vaillant red dot-prämiertes - Design muss also auch gleichzeitig das Innenleben eines Produktes einbeziehen.

Am interessantestem für mich persönlich war der Vortrag von Hans Jörg Möller - Leiter der Abteilung Marketing und Innovationsmanagement bei HEWI. Wie entsteht Innovation, welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit Innovation stattfindet, welches sind die größten Innovationsverhinderer, wie kann ein Unternehmer von Innovation profitieren - ein Thema, das mich sicher noch in den nächsten Wochen beschäftigen wird.

Anschließenden fanden einige Workshops in der Zollverein School statt. Netzwerke interessierten mich hier. Wie leitet man sie, welchen Nutzen bringen sie, was sind essentielle Notwendigkeiten beim Betreiben eines Netzwerkes. Ein weiteres Thema im Rahmen des Workshops 20 Tische - 20 Themen (das hatte was von Speed Dating und war - wie ich fand - eine sehr gute Idee) war Trend und Design Ergebniss der ca. halbstündigen Diskussion war, dass eigentlich alle Berufsgruppen (anwesend war eine Diplom-Desginer, ein Kommunikationswissenschaftler, eine Architektin/Innenarchitektin und meine Wenigkeit) eigentlich mit identischen Problemen zu kämpfen haben: Wie bringe ich die Trends/Ideen in den Markt und wie finde ich Partner, um diese Trends und Ideen umzusetzen.

Gestern - Freitag - fand der 2. Zunfttag Ruhr statt, der durch eine Reihe von Impulsreferaten - unter anderem auch von mir - geprägt war. Auch hier gab es eine Reihe von höchst interessanten Ansätzen zu Themen wie Nachhaltigkeit, Netzwerken und "Dritten Orten". Herausheben möchte ich dabei Kuno Spirig von Lifefair, Johannes Heimrath vom Club of Budapest und Thomas Herzog von der Raumfabrik. Ich werde in den nächsten Tagen dazu noch etwas veröffentlichen.

Fazit der beiden Tage: Viel Neues, viele Impulse und Anregungen und eine Menge zum Nachdenken.

Dienstag, 30. September 2008

Die Region (Teil V)

Es ist ja nun schon etwas her, das der letzte Beitrag zu meiner Wohnumgebung hier erschienen ist, aber jetzt gibt es wieder etwas in Sachen Geschichte. Das hat diesmal nichts mit Bergbau, Stahl oder Kohle zu tun. Es handelt sich um richtige alte Geschichte.

Nicht viele wissen, dass es in Essen eine alte und waschechte Burg gibt - die Isenburg. Die stand zwar nicht sehr lange - von 1240 bis 1288 - aber immerhin. Gebaut wurde sie von Friedrich von Isenburg. Zerstört wurde sie dann knappe 50 Jare später vom Grafen von der Mark. Die geschichtlichen Zusammenhänge bekomme ich natürlich jetzt nicht alle hin, aber unter diesem Link kann man alles wissenswerte rund um die Ruine nachlesen.

Vom Standpunkt der Burg aus hat man einen wunderbaren Blick durch die Bäume auf den Baldeneysee. Zum Wandern ist die Umgebung auch hervorragend geeignet. Die Heimliche Liebe liegt ebenfalls nicht weit entfernt, sollte man nach der Erkundung Hunger oder Durst verspüren.

Hier nun einige Bilder der Ruine Isenburg












Freitag, 26. September 2008

700.000.000.000.000

Man lasse sich diese Zahl mal auf der Zunge zergehen: 700 Milliarden. Wahrscheinlich könnte man sich dafür halb Mittelamerika kaufen und hätte dann auch noch etwas übrig um sich einen luxuriösen Lebensabend zu gönnen.

Erschreckend an der akutellen "Finanzkrise" sind in meinen Augen zwei Dinge. Zum ersten ist da offensichtlich ein System von Luftblasen geplatzt (siehe Neuer Markt) und zum zweiten finde ich es in höchstem Maße abstoßend, mit welcher Selbstverständlichkeit eine riesige Summe von Steuergeldern aufgebracht wird, um an den Symptomen herum zu doktern. Ich bin kein Finanzexperte, aber ich habe den Eindruck als wenn dort die wirklichen Ursachen nicht bekämpft werden. Das fachmännisch zu beurteilen bleibt anderen und kompetenteren Personen überlassen.

Zwischen 700 Milliarden und 800 Milliarden Dollar liegt zum Beispiel das Bruttoinlandsprodukt von ganz Afrika oder Ozeanien inkl. Australien. Das gesamte BIP Amerikas liegt bei ca. 12.000 Milliarden Dollar. Das ist ungefähr das 15-fache der Summe, die hier gerade zur Rettung irgendwelcher Finanzjongleure im Raum steht.

Ich finde es einfach nur abstoßend, widerwärtig und verabscheuenswert, mit welchen Summen da hantiert wird - und der Eindruck ist schlicht nd ergreifend, dass es dabei nur um die Rettung irgendwelcher dicken Fische geht, die höchstwahrscheinlich sowieso schon ausgesorgt habe.

Auf deutsch gesagt: Ich kann gar nicht so viel essen, wie kotzen möchte.

Donnerstag, 25. September 2008

Der 2. Zunft[tag] Ruhr


Der 2. Zunft[tag] im Ruhrgebiet findet am Freitag, den 17. Oktober 2008 anlässlich der Reihe "Essens Kreative Klasse" statt.

Am
Zunft[tag] – einem „Tag der Nachhaltigkeit und Vernetzung" werden sich Zukunfts- und Trendforscher, wie auch innovative Unternehmer aus den Bereichen Handwerk, Design und nachhaltige Entwicklung auf Zollverein der Frage widmen, wie man als kleines oder mittleres Unternehmen die Trends LOHAS, Kulturell-Kreative und Nachhaltigkeit für sich nutzen kann.

„Best practice"-Beispiele sollen Anregungen geben, wie Kreative und kleine Firmen mit wertigen Produkten und Diensten über die Bündelung und Vernetzung mit anderen Unternehmern ihre Aktivitäten nachhaltig weiter entwickeln können.

Die Veranstaltung findet in der Halle 5 des Weltkulturerbes Zollverein in Essen statt.

Eine Anzahl hochkarätiger Referenten wird zu verschiedenen Themenbereichen Auskunft geben. Im Detail:

Themenbereich Trends und Werte
Johannes Heimrath - Club of Budapest/Worldshift Network, Klein Jasedow und Wolfgang Riehn - Executive Chair Club of Budapest/Worldshift Network, Düsseldorf zum Thema "Der Einfluss der Kulturell-Kreativen-Klasse auf Innovation und Werte"
Klaus Kofler, Lindau - Zunft[institut] und Trends und Wege, zum Thema "Nachhaltigkeit und Innovation als Chance"
Kuno Spirig, Direktor LifeFair, Zürich/Schweiz, zum Thema "Nachhaltige Unternehmensstrukturen - wie baut man sie auf?"

Themenbereich Vernetzung
Christiane Hering & Dr. Bodo Bernsdorf - CFGI, Michael Mammes & Stefan Menges - Regionalprofil.de, Dortmund, zum Thema "Virtuelle und reale Welten - Zukunftsorte zwischen den Dimensionen"
Thomas Herzog - Raumfabrik, Wuppertal zum Thema "Innovative Kooperationen im Bauhandwerk"
Thordis Lepak von Kostka - SalonConcept, Event & PresseKontor, Aktionsbüro für Performance, Essen zum Thema: "Sind nachhaltige Wege im Business auch gehbar?"
Ulrike Moser, Düsseldorf - Purador - Online-Galerie für Schmuck - Schmuckdesignnetzwerk, zum Thema "Bündelungskonzepte für Designhandwerker"

Themenbereich "Neue Dritte Orte"
Stephan Hagenkord - Büro Hagenkord / d-centrale, Essen zum Thema "Erste Bündelungsansätze für designorientierte Kooperationen auf dem Weltkulturerbe Zollverein"
Christoph Hinderfeld - Vorsitzender des Beirates der Die Zunft AG, Wachenheim, zum Thema "Zunftorte und Route der Nachhaltigkeit in Nordrhein-Westfalen"
Alexander von Keyserlingk, Lembeck, zum Thema - "Slowretail - von der Chance den Einzelhandel zu entschleunigen"
Axel Koschany - Koschany & Zimmer Architekten KZA, Essen, zum Thema "Bauen im Bestand und Kreative Cluster – Chancen für Industriedenkmäler in NRW"

Die anschließende Diskussionsrunde befasst sich mit dem Thema "Wieviel Kreative Klasse verträgt die Kulturhauptstadt Essen".